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Tanium Blog

Wie Unternehmen ihre Sicherheitsstrategie überdenken müssen: Die Perspektive eines Hackers

„Wir müssen unsere Position einfach unangreifbar machen.“

Alissa Knight ist eine ehemalige Hackerin, Serienunternehmerin, Autorin und Vordenkerin. Derzeit ist sie als Konzern-CEO des Managed-Security-Service-Anbieters Brier & Thorn, als Partnerin bei Knight Ink sowie als leitende Analystin bei Alissa Knight & Associates tätig.

Als die Pandemie ausbrach, begleitete Frau Knight viele ihrer Kunden bei der Bewältigung der neuen Sicherheitsherausforderungen, die durch COVID-19 und die flächendeckende Anordnung zum Homeoffice (WFH) entstanden waren.

Folgendes hat Knight erlebt, gesehen und gelernt.

COVID und die Arbeit im Homeoffice schaffen neue Schwachstellen

Als Unternehmen ihren Betrieb einstellten und die Beschäftigten nach Hause geschickt wurden, begann Knight, sich Sorgen zu machen.

Während dieser Übergangsphase vergrößerte sich die Angriffsfläche exponentiell und wurde zu einem massiven, ungeschützten Ziel.

Die Welt hatte gerade eine Arbeitswelt geschaffen, in der Menschen von zu Hause aus arbeiteten – ohne wirksame Sicherheitskontrollen und ohne die erforderlichen persönlichen Budgets für Cybersicherheit, um ihre Heimgeräte mehrschichtig zu schützen.

Knight beobachtete, wie böswillige Akteure die Situation ausnutzten. Die Zahl der Einsätze im Bereich Incident Response bei Brier & Thorn hat sich seit Beginn der Pandemie nahezu verdoppelt. Und sie hat beobachtet, wie Angreifer ihre Angriffe angepasst haben, um die im Homeoffice tätigen Mitarbeiter durch ausgefeiltere Mac-basierte Bedrohungen und Social-Engineering-Angriffe gezielter anzugreifen.

Laut Knight können Unternehmen einige Maßnahmen ergreifen, um ihre neuen dezentralen Umgebungen zu sichern.

Knights Ratschlag: Die größten Herausforderungen im Bereich der Sicherheit, die es zu bewältigen gilt

Knight ist der Ansicht, dass das größte Problem, mit dem Unternehmen derzeit konfrontiert sind, in einem Mangel an Transparenz hinsichtlich ihrer IT-Umgebung besteht, verbunden mit der Unfähigkeit, Schwachstellen- und „ “-Patch-Management durchzuführen.

Knight stellt fest, dass die meisten ihrer erfolgreichen Penetrationstests das Hacken von Ressourcen betrafen, von deren Existenz die Unternehmen nichts wussten, und dass bei fast allen erfolgreichen Hackerangriffen in der Geschichte ein böswilliger Akteur eine bekannte, durch Patches behebbare Sicherheitslücke ausgenutzt hat.

Für Knight muss die Wiederherstellung von Transparenz und Kontrolle oberste Priorität haben.

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