Die Herausforderung der Unternehmensresilienz meistern
Ein widerstandsfähiges Unternehmen kann sich auf seine Mitarbeiter, Prozesse und Technologien verlassen, um sich schnell an Cyberangriffe, Ausfälle und andere Störungen anzupassen. Warum geben also 81 % der CIOs und CISOs zu, dass sie wichtige Sicherheitsupdates zurückhalten, von denen sie wissen, dass sie zum Schutz ihrer Unternehmen notwendig sind?
Allzu oft gehen die meisten IT-Führungskräfte regelmäßig Kompromisse zwischen Sicherheit und IT-Betrieb ein, um den Anforderungen des gesamten Unternehmens gerecht zu werden. Interne politische Aspekte, die „Aufrechterhaltung des Betriebs“ sowie die Priorisierung neuer Systeme gegenüber dem Schutz bestehender Unternehmensressourcen waren nur einige der Gründe, die von über 500 CIOs und CISOs in unserer soeben veröffentlichten Studie „Global Resilience Gap“ genannt wurden.
Als Führungskräfte stehen CIOs und CISOs unter Druck von allen Seiten. Sie müssen dafür sorgen, dass Unternehmen die gesetzlichen Vorschriften stets einhalten, kritische Informationen schützen, ganze Flotten vernetzter Geräte verwalten und der zunehmend verbreiteten Vorgabe der Unternehmensleitung nachkommen, Technologie als Motor für das Unternehmenswachstum zu nutzen. In fragmentierten Umgebungen jedoch, in denen Unternehmen eine Vielzahl von Einzelprodukten für Sicherheit und Betrieb einsetzen und denen es an umfassender Transparenz und Kontrolle mangelt, kommt es regelmäßig zu Kompromissen zwischen diesen Prioritäten.
Infolgedessen setzen sich Unternehmen dem Risiko von Störungen aus, und selbst grundlegende Sicherheitsmaßnahmen geraten dabei ins Hintertreffen. In der Studie gaben zudem 80 % der CIOs und CISOs an, dass ein kritisches Update oder ein Patch, von dem sie annahmen, es sei bereits installiert worden, tatsächlich nicht auf allen Endgeräten unter aktualisiert worden war, wodurch ihre Unternehmen Angriffen ausgesetzt waren. Da ein großer Anteil der Sicherheitsvorfälle auf nicht gepatchte Systeme zurückzuführen ist, muss die ordnungsgemäße Einhaltung der Patch-Vorgaben oberste Priorität haben, insbesondere da Ransomware und andere Bedrohungen nach wie vor weit verbreitet sind.
Es ist an der Zeit, Ihren Ansatz in Bezug auf Sicherheit und Betrieb neu auszurichten
Probleme beim Patchen sind nur ein Beispiel dafür, was passiert, wenn zu viele Kompromisse zwischen Sicherheit und IT-Betrieb eingegangen werden. So viele Führungskräfte aus den Bereichen IT und Sicherheit gehen Risiken ein, wenn es um grundlegende Sicherheitsmaßnahmen geht. Wie viele von Ihnen habe auch ich diesen Monat auf der RSA-Konferenz mit einer Mischung aus Neugier und „Anbieter-Müdigkeit“ durch die Ausstellungshallen geschlendert: So viele glänzende Logos, die unzählige Einzelprodukte unter Verwendung zahlreicher Schlagworte im Bereich „ “ Cybersicherheit rund um KI anpreisen und die Vorteile von maschinellem Lernen zur Optimierung der Orchestrierung hervorheben … dabei wird jedoch immer wieder übersehen, dass Teams sich ohne angemessene Transparenz und Kontrolle nicht auf gemeinsame, umsetzbare Daten über ihre Umgebung einigen können.
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